Fix-Termine 2024:

  • So, 31. März, 14 - 17 Uhr / Ostersonntag: Saisoneröffnung
  • Mi,01. Mai, 14 - 17 Uhr / Staatsfeiertag: Fossilienschau-Eröffnung
  • Sa, 18. Mai, & So, 19. Mai / Pfingsten, 10.30 - 17 Uhr: Museumsfrühling
  • So, 29. Sept., 10.30 - 17 Uhr: Tag des Denkmals


Auch 2024 steht im Zeichen umfangreicher Um- & Ausbauten im Steinstadel. Deshalb können wir dazwischen nur sporadisch öffnen. Für individuelle Besichtigungen schreiben Sie uns bitte ein E-Mail::

[email protected]

Wir möchten hier aber nicht nur über unsere Öffnungszeiten berichten, sondern auch über Sonderschauen, Projekte, Neufunde und Interessantes aus der Welt der Erdwissenschaften.

Unser Geozentrum wächst...

... und die gesamte Familie freut sich darüber! 2023 bekam der Steinstadel eine 2. Etage. Sie erlaubt uns künftig, die Ausstellungsflächen beträchtlich zu erweitern. Nun gilt es, die neuen Räumlichkeiten mit Licht, Vitrinen und Exponaten auszustatten. Das wird einige Monate in Anspruch nehmen.

Die Montagearbeiten waren eine Kraftanstrengung, die nur dank zahlreicher, qualifizierter Mitarbeiter gelingen konnte. Allen voran unser langjähriger Freund Anton Rauscher! Ein ganz großes Danke gilt der Stahlbaufirma Josef Steiner in Purgstall an der Erlauf! Ihr großartiges Team sorgte dafür, dass von der Auftragsvergabe bis zur Fertigstellung alles perfekt und pannenfrei ablief!

Mineral des Jahres 2024: Magnesit

Dieses Karbonat ist ein wertvoller Rohstoff in der Feuerfest-Technologie. Österreich liegt mit einer jährlichen Produktion von ca. 800.000 t. weltweit an 7. Stelle! Abbaue befinden sich in Tirol, Kärnten und der Steiermark. 

Sonderschau: Steingeschichten

Die meisten Steine, die wir in die Hand nehmen, sind um ein Vielfaches älter als die Menschheit. Kein Wunder, dass sie viel zu erzählen haben. Über sich, aber auch über Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen...

Johann Wolfgang von Goethe

war einer der bedeutendsten Mineraliensammler seiner Zeit und mit damaligen Top-Experten gut vernetzt. Jenes Mineral, das man ihm zu Ehren "Goethit" benannte, kennen wir heute auch als Rost.

Der Gletscherrückgang ist dramatisch, doch gibt er Jahr für Jahr verborgene Schätze frei. Den abgebildeten, 25 kg schweren Skelettquarz-Kristall haben wir 2018 am Krimmler Kees in den Hohen Tauern gefunden.

Wussten sie, dass ein Handy mindestens zwei Dutzend mineralische Rohstoffe benötigt, um zu funktionieren? Die meisten davon werden unter fragwürdigen Bedingungen in fernen Ländern gewonnen.

Alumino Oxy-Rossmanit lautet der komplizierte Name für ein weltweit neues Mineral aus der Turmalin-Familie, das man kürzlich bei Eibenstein im Waldviertel entdeckte. Im Steinstadel sind Belegstücke davon zu bewundern.

Topas und grüner Turmalin kommen in Österreich äußerst selten vor. 

Ein Forschungsprojekt mit Steinstadel-Beteiligung hat in der Wachau schöne Stücke von beiden hervorgebracht.

Kürzlich konnte diese 14 kg schwere Platte mit Schmelzschuppern aus der Trias des Wiestals (Salzburg) für den Steinstadel erstanden werden. Sie erzählt eine spannende Geschichte aus dem längst verschwundenen Urmeer...

Hettangium heißt das Erdzeitalter unmittelbar nach dem großen Massenaussterben an der Trias/Jura- Grenze vor ca. 200 Millionen Jahren. Ammoniten aus dieser Zeit sind rar,  Solche aus Niederösterreich können im Steinstadel bewundert werden.

Beim Krahuletz-Museum Eggenburg gibt es seit kurzem ein sehenswertes Mineralien-Schaudepot, das besichtigt werden kann:
Jeden 1. Samstag im Monat, 10 - 16 Uhr
Info: +43 2984 34003